Jahreshauptversammlung mit Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr, kommunalpolitischen Themen und neuer Jugendbeauftragter
Etzenricht. Auf ein ereignisreiches Jahr hat der SPD-Ortsverein Etzenricht bei seiner Jahreshauptversammlung zurückgeblickt. Vorsitzende Monika Waldeck berichtete von zahlreichen Veranstaltungen, politischen Aktivitäten und einem weiterhin aktiven Vereinsleben. Gleichzeitig wurden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt.
Besonders die Vorbereitung auf die Kommunalwahl habe den Ortsverein im vergangenen Jahr beschäftigt. Mit Informationsständen, Veranstaltungen und verschiedenen Aktionen habe man um den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern geworben. Auch wenn Waldeck das persönliche Wahlergebnis als enttäuschend bezeichnete, wolle man den Blick nach vorne richten.
Zahlreiche Veranstaltungen prägten das Vereinsjahr. Dazu gehörten unter anderem der Schwarz-Rot-Gold-Ball, die Feier zum 99-jährigen Bestehen des Ortsvereins, die 99-Cent-Party, der Etzenrichter Abend, das Dorffest, „Live am Sportplatz“ und das Sommer- und Kinderfest. Auch beim erstmals veranstalteten Adventszauber auf dem Dorfplatz war der Ortsverein aktiv. Zudem wurden Spenden an die Feuerwehr und die örtliche Jugendarbeit übergeben.
Waldeck dankte allen Mitgliedern und Helfern, die sich bei den Veranstaltungen engagiert hatten. „Unser Ortsverein lebt“, fasste sie die Entwicklung zusammen. Auch die neu gestartete Vereinszeitung soll künftig über die Aktivitäten des Ortsvereins informieren. Zwei Ausgaben sind bereits erschienen.
Fraktion berichtet aus dem Gemeinderat
Fraktionsvorsitzender Ralf Teichmann gab anschließend einen Überblick über die kommunalpolitische Arbeit. Bei der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats am 7. Mai wurde Monika Waldeck mit 9:4 Stimmen zur zweiten Bürgermeisterin gewählt. Die SPD-Fraktion wird künftig von Ralf Teichmann geführt.
Ausführlich berichtete Teichmann über die Planungen für die Batteriespeicheranlagen in Etzenricht. Nach der Behandlung der Stellungnahmen von Behörden und weiteren Trägern öffentlicher Belange wurde die Planung für den Energiespeicher Etzenricht III einschließlich der Änderung des Flächennutzungsplans mit 12:0 Stimmen beschlossen. Die SPD-Fraktion wolle die weiteren Schritte kritisch und sachlich begleiten.
Ein weiterer Schwerpunkt war das Feuerwehrgerätehaus. Eine Machbarkeitsstudie kam zu dem Ergebnis, dass der bestehende Standort die heutigen Anforderungen nicht mehr erfüllen kann. Ein Neubau sei daher notwendig. Die Kosten werden derzeit auf rund 2,5 Millionen Euro geschätzt. Als neuer Standort wurde das Grundstück Flurnummer 1152 gegenüber dem Maschinenbau Schätzler am Manteler Weg bekannt gegeben.
Weitere Themen waren die inzwischen umgesetzte Erweiterung des Spielplatzes am Sportheim sowie die Erschließung von drei Baugrundstücken an der Sperlhammerstraße/Bahnhofstraße. Auch die Einrichtung eines Jugendgremiums soll in den kommenden Monaten weiter vorangetrieben werden. Zudem berichtete Teichmann über die Unterstützung des Fifty/Fifty-Taxis und weitere Investitionen in die örtliche Infrastruktur.
Finanzielle Entwicklung positiv
Kassier Franz konnte ebenfalls Positives berichten. Trotz der zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen konnte der Ortsverein aufgrund der erfolgreichen Veranstaltungen mit einem Plus ins neue Jahr starten. Die Revisoren bestätigten eine ordnungsgemäße Kassenführung. Anschließend wurde die gesamte Vorstandschaft von der Versammlung entlastet.
Für einen neuen Impuls in der Jugendarbeit sorgt künftig Lotta Heinze. Sie wurde per Akklamation als Jugendbeauftragte in den Vorstand gewählt. Der Ortsverein möchte damit den Kontakt zu jüngeren Menschen in Etzenricht intensivieren und neue Möglichkeiten zur Beteiligung schaffen.
Zum Abschluss blickte der Ortsverein bereits auf das kommende Jahr: 2027 steht das 100-jährige Bestehen der SPD Etzenricht an. Die Planungen für das Jubiläumsjahr sollen in den kommenden Monaten konkretisiert werden.
Neben dem Jubiläum stehen auch bereits weitere Termine an. Am 24. Oktober ist ein Herbstausflug nach Grafenwöhr und Parkstein geplant, am 27. November findet die Jahresabschlussfeier mit den Ehrungen statt. Die Versammlung klang anschließend bei einem gemeinsamen Austausch über kommende Termine und aktuelle politische Themen aus.