Monika Waldeck - Neue 2. Bürgermeisterin von Etzenricht: „Auf mich ist Verlass“

Foto: Rudi Walberer

11. Mai 2026

Etzenricht hat eine neue 2. Bürgermeisterin: Der Gemeinderat wählte Monika Waldeck in das Amt. Die Wahl verlief dabei nicht ohne Spannung, denn neben ihr gab es auch einen Gegenkandidaten. Thomas Beutner war ebenfalls Bürgermeisterkandidat. Er erreichte jedoch nicht die erforderliche Mehrheit im Gemeinderat und wurde damit nicht gewählt. Im Wahlgang konnte sich Monika Waldeck mit 9:4 Stimmen gegen den Kandidaten der UPW Thomas Beutner durchsetzen.

Direkt nach der Wahl blieb die neue 2. Bürgermeisterin bewusst kurz und sachlich. „Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und nehme sie mit großem Respekt an“, sagte sie im Gemeinderat.

Im späteren Gespräch wurde sie dann persönlicher – und machte deutlich, welche Haltung sie mit in das Amt bringt. Nach sechs Jahren Erfahrung im Gemeinderat wisse sie, „worauf es ankommt und was zu tun ist“.

Besonders wichtig sei ihr die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem 1. Bürgermeister und dem gesamten Gemeinderat. „Gerade in der Vertretung des 1. Bürgermeisters ist Vertrauen das Fundament. Und ich verspreche: Auf mich ist Verlass“, sagte sie.

Auch zu ihrem eigenen Amtsverständnis fand sie klare Worte: „Ich stehe für Loyalität – aus Überzeugung. Meine Entscheidungen treffe ich immer im Sinne von Etzenricht. Nicht gegeneinander, nicht aus Eigeninteresse, sondern für unsere Gemeinschaft.“

Mit Blick auf die vergangenen sechs Jahre zog sie eine positive Bilanz der gemeinsamen Arbeit im Gemeinderat. In Etzenricht sei in dieser Zeit viel bewegt worden – etwa bei der Schule, in der Infrastruktur oder mit sozialen Projekten wie dem Waldkindergarten. „Das zeigt, was möglich ist, wenn man gemeinsam an einem Strang zieht“, so die neue 2. Bürgermeisterin.

Dass die Wahl nicht einstimmig verlief, nehme sie mit Respekt zur Kenntnis. Gleichzeitig betonte sie, nun für alle da sein zu wollen: „Mir ist wichtig, vertrauensvoll und fair mit allen im Gemeinderat zusammenzuarbeiten. Am Ende geht es immer um Etzenricht.“ Das immer wiederkehrende Argument, dass der Gegenkandidat schließlich mehr Stimmen im Gemeinderat hatte, kommentiert Waldeck folgendermaßen: "In den letzten Perioden, wurden nie die Personen stellv. Bürgermeister, die die meisten Stimmen hatten, sondern die, die das größere Vertrauen im Gemeinderat haben. Man bedenke, dass der letzte 2. Bürgermeister Hans Beutner, nicht einmal Bürgermeisterkandidat war und trotzdem zum Stellvertreter gewählt worden ist."

Mit Blick auf die kommenden Jahre zeigte sie sich motiviert und entschlossen: „Ich bin bereit für die nächsten sechs Jahre und freue mich darauf, weiterhin Verantwortung für unsere Gemeinde zu übernehmen.“

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