Mein Lebenslauf und meine Geschichte

Ich fühle mich als eine Vollblut-Etzenrichterin obwohl ich keine bin. Mein Lebensweg hat mich für viele Jahre in unterschiedliche Städte geführt. Jetzt hat es uns zurück in die Heimat gezogen, für die ich mich nun engagieren möchte. Dies ist meine Geschichte:

Das Licht der Welt erblickte ich am 17.09.1985, als 3. Kind, in Wolomin, nahe Warschau. Ich hatte eine wohlbehütete Kindheit, auch wenn die damaligen schlechten Verhältnisse in Polen keine großen Sprünge zuließen. Ein prägender Einschnitt in meinem Leben war der Umzug im Jahre 1989 in die wunderschöne Oberpfalz, genauer gesagt in den Schwandorfer Raum.

Berufswunsch

Als kleines Kind träumte ich immer davon, Sängerin oder Schauspielerin zu werden. Mein Vater hatte jedoch für mich immer andere Pläne. (So wie Väter nun einmal sind) Ein exzellentes Abitur, ein Studium in Jura und eine anschließende politische Karriere. Er könne sich das gut vorstellen, meinte er immer, wo ich immer so direkt, aber überzeugend meine Meinung in der Familie durchsetzen konnte. Nun ja, so ganz wie ich oder mein Vater es gewollt hatten, ist es nicht gelaufen. Aus der gesanglichen Karriere blieb eine 3-jährige Mitgliedschaft im Kirchenchor. Die Schauspielerei übe ich bei den Etzenrichter Laienspielern aus, und das Jura Studium war dann doch ein Technologie- und Innovationsmanagement Master. Aber die Tatsache, dass ich nun kandidiere, beweist, dass mein Vater vielleicht doch nicht so unrecht hatte, denn die politische Karriere hatte ich nie aus dem Auge gelassen.

Schulisches Engagement

Bereits in der Schule begann mein politisches Engagement. Seit der vierten Klasse wurde ich durchgängig zur Klassensprecherin gewählt. In der Realschule und Fachoberschule sogar als Schulsprecherin. Die Schulkameraden hatten schnell erkannt, dass ich mich gerne für sie einsetzte und keine Scheu vor Gesprächen mit dem Direktor hatte, um deren Interessen zu vertreten. Was ich bei diesem Job immer mochte, war es, vor allem innovative Veranstaltungen zu organisieren. So rief ich einst in der 9. Klasse eine Spendenaktion für Aids kranke Menschen ins Leben, die noch viele Jahre nach mir stattfand. Bei meinem Ehrenamt habe ich mich nie an den Vorjahren orientiert, sondern wollte jedes Jahr eine neue Schippe drauflegen....auch wenn es stressig war. So bin ich nun mal.

Studium und Arbeitserfahrung

Nach erfolgreichem Abschließen des Fachabiturs studierte ich Management und europäische Sprachen in Weiden. In der Zeit lernte ich meinen Mann Florian kennen und lieben. Ich verbrachte mit ihm 6 Jahre in Berlin. In dieser Stadt lernte ich vieles dazu. Selbstständigkeit, Weltoffenheit und vor allem Mitarbeiterführung. In meiner Zeit als Vertriebsleitung habe ich zu schätzen gelernt, dass es zu einem funktionierendem Zusammen viele einzelne Meinungen braucht. Ich habe gelernt, auf die kleinen Stimmen zu hören. Dann war es meine Aufgabe, diese zu dirigieren und gute Kompromisse zu finden.

Zurück in der Heimat

Seit 2015 sind wir wieder zurück in Etzenricht. 2016 folgte unsere Heirat und seit 13.05.2019 sind wir glückliche Eltern unseres Wunschkindes Josef. Die vielen Freundschaften und Hobbies hier im Ort lassen mich seit langem ganz als Etzenrichterin fühlen.

Ich engagiere mich im Vorstand des SVE, bei den Etzenrichter Kirwaleit, den Laienspielern und eben bei dem Ortsverein der SPD Etzenricht, welcher mir das Vertrauen schenkt, als Bürgermeisterin zu kandidieren.